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Praxisbeispiele
Roadmap zur Dekarbonisierung
Neuenburg
Nahrungs-/Futtermittel

Wie man Wärme aus der
Herstellung von Pommes frites dekarbonisiert

15.01.2026

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Am Standort der frigemo AG in Cressier (NE), die Teil der Fenaco-Gruppe ist, werden jährlich mehrere Tonnen Kartoffeln für die Produktion von tiefgekühlten Pommes frites verarbeitet. Dabei stets im Blick: das Netto-Null-Ziel. Dank einer Planung, die im Zuge der «Roadmap zur Dekarbonisierung» der EnAW in Angriff genommen wurde.

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Renate Schaffner, Leiterin Marketing, Verkauf und Nachhaltigkeit der frigemo-Gruppe, betont, dass sich frigemo bereits in den 90er-Jahren auf den Weg gemacht hat, ihre Nachhaltigkeit zu verbessern.

Der frigemo-Standort in Cressier (NE) wird seit 2008 von der EnAW begleitet. Es wurden über sechzig Massnahmen ergriffen, um den Wärmeverbrauch zu rationalisieren, was einem wichtigen Bedürfnis für das Geschäft entspricht. Produktionsleiter Emilien Piot freut sich insbesondere über die Wärmerückgewinnung aus der Fritteuse von bis zu 1,5 Megawatt Leistung. Zudem werden 10 bis 15 Prozent des Wärmebedarfs mit Biogas abgedeckt, das aus dem Abwasser aus der Produktion erzeugt wird.

Die frigemo-Gruppe will noch weitere Schritte unternehmen, um das Netto-Null-Ziel bei den Emissionen im Jahr 2050 zu erreichen. Und zwar, indem noch mehr Wärme zurückgewonnen wird, diesmal mit Hochtemperaturwärmepumpen, und indem die Biogasproduktion erweitert wird. Ausserdem zeigt ein kürzlich lanciertes Programm zur Emissionsminderung auf den landwirtschaftlichen Betrieben der Produzenten sehr ermutigende Ergebnisse. Und selbst wenn die derzeitigen Kosten der Massnahmen zur Reduktion einer Tonne CO2-Emissionen höher sind als die CO2-Abgabe pro Tonne CO2, zweifelt Renate Schaffner nicht daran, dass dieses Engagement von frigemo langfristig Vorteile bringen wird.