Für unseren neuen Material Schnell-Check sucht die EnAW ab sofort Pilotfirmen. Wie es genau funktioniert, wird in einem Webinar erklärt.
Mit dem Material Schnell-Check analysiert die EnAW-Beraterin oder der EnAW-Berater in einem strukturierten, vereinfachten Prozess die zentralen Materialflüsse eines Unternehmens. Die Beraterin bzw. der Berater identifiziert relevante Bereiche, quantifiziert Einsparpotenziale und entwickelt konkrete, einfach umsetzbare Massnahmenvorschläge zur Reduktion von Materialeinsatz, Abfall und Kosten. Der Fokus liegt auf der Wirkung: Wo sind die grössten Hebel – wirtschaftlich und ökologisch?
In der Phase der Vorbereitung findet ein Online-Erstgespräch statt, in dem Ziele definiert werden und geklärt wird, welche Daten und Informationen benötigt werden. Dann gibt es eine Analyse vor Ort, die eine Begehung, einen Workshop mit Schlüsselpersonen, die qualitative Erfassung von Materialflüssen und Prozessen und die Identifikation von Quick-wins beinhaltet. Bei der darauffolgenden Analyse werden die relevanten Materialflüsse nach Mengen, Kosten und/oder Umweltwirkung ermittelt. Daraus werden priorisierte Ansätze für Massnahmen abgeleitet. Schliesslich wird ein Kurzbericht mit einer Übersicht der Material- und/oder Abfallflüsse und einer Massnahmenliste erstellt. Und: Es werden die nächsten Schritte vorgeschlagen.
Die EnAW sucht Firmen für Pilotprojekte. Die ersten Unternehmen, die teilnehmen, erhalten spezielle Konditionen.
Im Rahmen eines kostenlosen Webinars erhalten Sie Einblick in den neuen Material Schnell-Check und haben die Möglichkeit, konkrete Fragen zu stellen. Folgende Daten stehen zur Verfügung: Mittwoch, 20. Mai (um 11.15 Uhr) und Dienstag, 26. Mai (um 11.15 Uhr). Die Webinare dauern jeweils eine Stunde. Die Teilnahme ist kostenlos.
Möchten Sie am Webinar für den Material Schnell-Check teilnehmen?
Prof. Dr. Max Zürcher war der erste Geschäftsführer der EnAW. Er ist im 82. Altersjahr am 31. März 2026 verstorben.
Am 1. Juli 1999 hatte Max Zürcher bei der EnAW seinen ersten Arbeitstag gehabt. «Ich sass allein in einer Dachkammer an der Zürcher Hegibachstrasse, bestückt nur mit einem Arbeitstisch, einem Telefon und einem PC», erinnerte er sich in einem Interview, das 2021 im EnAW-Magazin «Fokus» erschienen ist. «Ausser dem Auftrag lag fast alles noch im Nebel. Der lautete schlicht: Leitung der zu gründenden Energie-Agentur der Wirtschaft.»
Diesen Auftrag erfüllte Zürcher mit Gründung der EnAW am 25. November 1999. Zwei Jahre später nahm die EnAW den operativen Betrieb auf, wiederum zwei Jahre später waren die ersten CO2-Zielvereinbarungen mit dem Bund aufgegleist. «Es mussten möglichst viele Unternehmen oder Produktionsstätten in einen Zielsetzungsprozess – von unten her – eingebunden werden», so Zürcher in «Fokus». «Jeder sollte entsprechend seinen Möglichkeiten zur freiwilligen CO2-Reduktion beitragen.» Ein Konzept, das sich als sehr erfolgsversprechend erwies:«Ende 2003 hatten gegen 1000 Unternehmen eine Zielvereinbarung, oder standen kurz vor deren Abschluss», erinnerte sich Zürcher im Interview.
2009 ging Max Zürcher dann in seine wohlverdiente Pension. Was blieb, war seine tiefe Verbundenheit zur EnAW. «Die EnAW hat, strukturell bedingt, eine Intermediärposition, die aufseiten der Wirtschaft und der Behörden von ganz oben gewollt war», so Zürcher in «Fokus». «So konnte und kann eine erfolgreiche Public-Private-Partnership für den Klimaschutz in der Schweiz wachsen.»
Wir behalten Max Zürcher in bester Erinnerung.
Die EnAW mit ihren Mitarbeitenden und Mandatierten
Zwischen dem 25. August und dem 16. September 2026 organisiert Swissmem, der führende Verband für KMU und Grossfirmen der Schweizer Tech-Industrie, erneut den Basiskurs für Umweltbeauftragte. Der Kurs findet an insgesamt fünf Tagen statt.
Der Basiskurs für Umweltbeauftragte vermittelt ein umfassendes Grundwissen zum betriebsrelevanten Umweltschutz. Die Teilnehmenden erhalten eine Übersicht über die Rechte und Pflichten der Umweltverantwortlichen, die relevanten Rechtsgrundlagen, Umweltmanagementsysteme, betriebliche Ökobilanzen und Umweltkommunikation. Der Umgang mit Gefahrstoffen, Abwasser, Abfällen, Altlasten, Lärm und Luftbelastung bilden weitere Kursinhalte.
Die Themen Nachhaltigkeit, Ökodesign, Ressourcennutzung, Chemikalienrecht, CO₂- und Mobilitätsmanagement, Risikoanalyse und Umweltpsychologie werden als Grundlage für erste Handlungsansätze erarbeitet. 17 Referierende berichten dafür aus ihren Fachgebieten.
Die Kosten für den Kurs betragen 2 500 Franken für Swissmem-Mitglieder bzw. 3 200 Franken für Nicht-Mitglieder inklusive Kursunterlagen und Mittagessen.

05.05.2026
Am 13. Mai findet in den Olma-Hallen in St. Gallen der Energiekongress statt. Mit dabei ist auch die EnAW.
Die Energiewende ist eine der zentralen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Der Energiekongress 2026 rückt unter dem Titel «Die Kraft der Begeisterung» eine entscheidende Frage ins Zentrum: Wie gelingt die Transformation unseres Energiesystems – technisch, politisch und gesellschaftlich?
Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis zeigen auf, warum Begeisterung ein zentraler Treiber für Veränderung ist und wie sie Innovation, Umsetzungskraft und Akzeptanz in der Energiewende stärkt.
Auf der Bühne begrüssen die Organisatoren Gäste wie Martin Schwab, CEO CKW und Präsident Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen, Nationalrätin Gabriela Suter, Ständerat Thierry Burkart, Jeanine Glarner, Geschäftsführerin Dachverband Schweizer Verteilnetzbetreiber, Daniel Fischlin, CEO Kraftwerke Oberhasli und Martina Müggler, Leiterin Mobilitätslösungen Schweizerische Post. Zudem werden in acht Breakout-Sessions am Vormittag relevante Themen aus der Praxis diskutiert. Eines davon: der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, um den Energieverbrauch und damit auch die Kosten in einem Unternehmen zu senken. Dazu wird EnAW-Projektleiter Manuel Ziegler referieren und am Beispiel von EnAW-Kompakt zeigen, wie KI in der Praxis einen Mehrwert schaffen kann.
Interessiert? Dann sollte man sich am besten gleich sein Ticket sichern.
Für unseren neuen Material Schnell-Check sucht die EnAW ab sofort Pilotfirmen.
Mit dem Material Schnell-Check analysiert die EnAW-Beraterin oder der EnAW-Berater in einem strukturierten, vereinfachten Prozess die zentralen Materialflüsse eines Unternehmens. Die Beraterin bzw. der Berater identifiziert relevante Bereiche, quantifiziert Einsparpotenziale und entwickelt konkrete, einfach umsetzbare Massnahmenvorschläge zur Reduktion von Materialeinsatz, Abfall und Kosten. Der Fokus liegt auf der Wirkung: Wo sind die grössten Hebel – wirtschaftlich und ökologisch?
In der Phase der Vorbereitung findet ein Online-Erstgespräch statt, in dem Ziele definiert werden und geklärt wird, welche Daten und Informationen benötigt werden. Dann gibt es eine Analyse vor Ort, die eine Begehung, einen Workshop mit Schlüsselpersonen, die qualitative Erfassung von Materialflüssen und Prozessen und die Identifikation von Quick-wins beinhaltet. Bei der darauffolgenden Analyse werden die relevanten Materialflüsse nach Mengen, Kosten und/oder Umweltwirkung ermittelt. Daraus werden priorisierte Ansätze für Massnahmen abgeleitet. Schliesslich wird ein Kurzbericht mit einer Übersicht der Material- und/oder Abfallflüsse und einer Massnahmenliste erstellt. Und: Es werden die nächsten Schritte vorgeschlagen.
Die EnAW sucht Firmen für Pilotprojekte. Die ersten Unternehmen, die teilnehmen, erhalten spezielle Konditionen.
Sind Sie am Material Schnell-Check interessiert?
Anfang März hat das Bundesamt für Umwelt (BAFU) Faktenblätter für die Anrechnung von erneuerbaren Brennstoffen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Informationen aus den Faktenblättern.
Seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen (mit Verminderungsverpflichtung, im EHS oder mit Zielvereinbarung ohne Verminderungsverpflichtung), die den Einsatz von flüssigen und gasförmigen erneuerbaren Brennstoffen wie Biogas im jährlichen Monitoring ab 2025 mit einem Emissionsfaktor von Null anrechnen möchten, über sogenannte Herkunftsnachweise (HKN) verfügen und die entsprechenden HKN-Nr. im Monitoring angeben.
Dazu müssen die Gasversorger für die bezogene Menge Brennstoff die entsprechende Menge HKN im neuen Pronovo-System für Brenn- und Treibstoffe zwingend kundenspezifisch zuweisen und entwerten. Wie bisher müssen Brennstoffmenge, -art, der erneuerbare Anteil sowie Angaben zur CO2-Abgabe auf den Rechnungen ausgewiesen sein.
Gemäss Austausch mit unterschiedlichen Gasversorgern erfolgt die Verrechnung der Gasbezüge meist quartalsweise und die Zuweisung und Entwertung der dazugehörigen HKNs im Folgemonat.
– Instrument: Verminderungsverpflichtung / EHS / ZV ohne Verminderungsverpflichtung
– Verwendungszweck (BAFU-Nummer resp. ZV- Nummer bei ZV ohne Verminderungsverpflichtung): XXXX-XXXXX
Den Unternehmen wird empfohlen, umgehend mit ihren Gasversorgern Kontakt aufzunehmen und die obigen Informationen noch im März zuzustellen. Bei Fragen hilft Ihnen Ihre EnAW-Beraterin oder Ihr EnAW-Berater gerne weiter.
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